Autor: Hans Götz

  • Willi Schreiber und die Hexen

    Vom früheren Kreisheimatpfleger Willi Schreiber sind viele heimatkundliche Beiträge über den Frankenwald bekannt. Seine besondere Liebe galt aber den Flößern, deren Brauchtum und Geschichte, denen er sich in besonderer Weise verbunden fühlte. Weniger bekannt sein dürfte seine Abhandlung über „Das Hexenwesen im Frankenwald“, die maschinenschriftlich in einfacher Klebebindung in der Kreisbibliothek archiviert ist.

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  • 500 Jahre – Lucas Cranach d. J.

    2015 widmen sich die Cranachstädte, die in der Interessensgemeinschaft „Wege zu Cranach“ zusammengeschlossen sind, dem 1515 geborenen Lucas Cranach dem Jüngeren. Sein 500. Geburtstag ist der Anlass für eine gemeinsame kulturtouristische und wissenschaftliche Initiative, die am 17. März in Kronach seinen Anfang nehmen wird und an der sich auch die Cranachstädte Coburg, Dessau-Roßlau, Eisenach, Schneeberg, Weimar und Wittenberg beteiligen. Parallel dazu steht im Rahmen der Lutherdekade 2015 das Thema „Bild und Bibel“ auf dem Programm, das sich mit der Bild- und Wortsprache während der Reformation auseinandersetzt.

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  • Guerilla Knitting in Kronach

    Endlich hat ein Trend auch Kronach erreicht. Lange schon strickten sich die Knitting Guerilla in den Großstädten an Straßenlampen, Skulpturen, Straßenbäumen und sogar einem Panzer die Finger wund. Seit 2005 gibt es das Stricken im öffentlichen Raum. Es begann in Houston Texas. 2010 kam es über Frankfurt nach Deutschland. Und nun hat diese außergewöhnliche Streetart auch Kronach erreicht.

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  • Ratsherrenzug in Nöten

    Der Ratsherrenzug nach Nordhalben war das wichtigste Thema des Treffens der Kronacher Historischen in der Oberen Stadt. Die Leiterin des Kultur- und Tourismusbüros Kronach Dr. Kerstin Löw gab den anwesenden Gruppen einen kurzen Überblick zum Sachstand. Ihr Anliegen galt einer respektiablen Teilnahme von Kronacher Seite, da in diesem Jahr tatsächlich „viel adelig Herrschaft“ beim Nordhalbener Nortwaldspektakulum anwesend sein soll.

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  • Melchior-Otto-Tag 2014

    Als Melchior Otto, Voit von Salzburg, 1642 zum Fürstbischof von Bamberg gewählt wurde, befand sich das Heilige Römische Reich Deutscher Nation mitten in den Wirren des Dreißigjährigen Krieges. Die Amtshauptmannschaft Kronach, die nördliche Bastion im Hochstift Bamberg, hatte bis zu diesem Zeitpunkt bereits viele Belagerungen und Bestürmungen durch die Schweden und ihren Verbündeten widerstanden. Die Tapferkeit und der Mut der Kronacher Bürger, sowie deren Treue zum katholischen Glauben, haben dem damaligen Bamberger Fürstbischof bewogen, der Stadt und seinen Bürgern ein großzügiges Geschenk zu bereiten.

    Melchior Otto
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  • Thrillerlesung ein „mordsmäßiger“ Erfolg!

    Bis auf den letzen Platz gefüllt war das Cafe Lorla in der Oberen Stadt, als Krimiautor Udo Gellner mit seiner Lesung begann. In seine Einführung zum „Rosenbergsturm“ erklärte er seine Beweggründe für diesen Regionalthriller. Nicht einen Krimi sondern einen Thriller habe er hier mit den Bezugspunkt Kronach geschrieben. Denn Kronach, wie auch Oberfranken, sind aus der Sicht und der Erfahrung des Zollfahnders in Sachen Drogenkriminalität kein unbeschriebenes Blatt. Und so spielt der Thriller vor dem Hintergrund der Kronacher Geschichte und seiner historischen Gebäude und Plätze im Drogenmilieu, das einen Mord nach dem anderen produziert. Ein komplizierter Auftrag für Laurentius Bäumer, gebürtiger Kronacher, und seiner Kollegin Josephina Schultheiß, Kind der Metropolregion Nürnberg und wenig vertraut mit den Eigenheiten der Frankenwäldler.

    Udo G. Gellner
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  • Seine Hoheit Prinz Reuß Heinrich XXV.

    Der Ratsherrenzug wartet im Jahre 2014 mit einem absoluten Highlight auf. Das hat sich aus der letzen Sitzung (10.12.13) des Organisationsteams in Steinwiesen ergeben. Die Nordhalbener Gruppe unter ihren Projektleitern Norbert Neugebauer und Steven Größner kamen mit hochherrschaftlichen Gästen ins Aparthotel Steinwiesen. Seine Durchlaucht Prinz Reuß Heinrich XXV gab sich zusammen mit seinem Forstmeister Hartmut Hofmann die Ehre an dem Treffen teilzunehmen.

    Oberes Schloss in Greiz, Sitz der Vögte von Plauen zu Greiz, genannt Reuß
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  • Kronacher G´schichten und mehr …

    Die „Kronacher G´schichten“ fanden schon zahlreich ihren Weg in so manches Kronacher Kinderzimmer. Viele kleine Leseratten erfuhren inzwischen was es so mit den Bächen, Blöchern und Püebln auf sich hat. In 10 Geschichten, erfahren die Leserinnen und Leser Bekanntes und vielleicht auch Unbekanntes aus der Region. Bekannt sind sicherlich die tapferen Kronacher Weiber und der Rathauspüebl. Auch die Heunischenburg wird vielen nicht unbekannt sein. Aber wie kommt ein Dudelsackpfeifer nach Kronach? Und was haben Ritter im beschaulichen Friesen zu suchen?

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  • Weihnachtsfenster in der Oberen Stadt

    Schülerinnen der Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung des Berufsschulzentrums Kronach

    Die Schülerinnen der Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung des Berufsschulzentrums Kronach gestalteten in diesem Jahr auf Initiative ihrer Fachlehrerin Barbara Mann das Schaufenster der Bürgerstiftung Kronach in der Amtsgerichtsstraße. Die 11. und die 12 Fachklasse entwarfen im Unterricht unter der Leitlinie einer traditionellen Weihnacht das Layout und die notwendigen Ausstattungsgegenstände: Weihnachtsterne und -bäume, Herzen, Bänder, Kränze uvm. Die praktische Umsetzung fand dann vor Ort statt, was den Schülerinnen noch ein großes Maß an Improvisation abverlangte. Für die Schülerinnen eine interessante Erfahrung.

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  • Der „Kroniche Weihnochtshous“

    Ein Hase zu Weihnachten?

    Warum nicht! Natürlich geht das nur in Kronach. Denn die Kronacher zieren sich ja mit dem Titel. Wie wir wissen, ist das historisch bedingt. Und warum soll dann das Kronacher Wappentier nicht auch für Weihnachtsgebäck Verwendung finden? Haben doch die Kronacher ihre Kroniche Housnküh, auch wenn sie von außerhalb damit gefoppt werden, doch inzwischen ins Herz geschlossen. Sonst würden sie sie ja nicht ganzjährig auf der Stadtmauer laufen lassen. Und so wurde auch ein laufender Hase mit aufgestellten Ohren als „Weihnachtsmodel“ ausgewählt. Damit er nicht mit dem Osterhasen verwechselt werden kann, wurden seine „Löffel“ in eine rote, süße Masse getaucht. Die gibt dem Weihnachtshasen seine besondere weihnachtliche Geschmackskomponente, deren Zusammensetzung nur dem Bäcker Steffen Müller vom Cafe Nicole in der Amtsgerichtsstr. 1 bekannt ist. Vielleicht ein Geschmack mit Suchtfaktor?

     „Kroniche Hounsküh“ als Weihnachtsgebäck
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