Denkmalrose - Eine Auszeichnung für Sanierer

Denkmalrose – Auszeichnung für Sanierer

Denkmalrose - Eine Auszeichnung für Sanierer
„Denk mal an deine Stadt!“ Mit diesen Worten verwies Heinrich Schreiber auf die Botschaft der Denkmalrose. Sie soll an all jenen verliehen werden, die eben an ihre Stadt denken und sich in städtebaulicher Hinsicht für ihre Stadt Verdienste erworben haben. Mit Horst Rubel und Bernd Holzmann konnte nun Bürgermeister Manfred Raum erstmals zwei Personen dank sagen, die in hervorragender Weise sich um das Stadtbild in Kronach verdient machten. Ihre vorbildlich sanierten Häuser in der Amtgerichtsstraße (ehem. Voitländerhaus und Hotel Pfarrhof) und in der Judengasse (ehemaliger Jugendtreff) zeugen von einer großen Liebe zu historischen Bauwerken und damit auch zu Kronach.

Die Geehrten zeigten in ihren Sanierungsmaßnahmen die erforderliche Sensibilität für eine denkmal- und ensemblegerechte Neugestaltung der Bauwerke. Dass dabei auch noch ein ökonomischer Nutzen erzielt werden könne sei erfreulich und zeige, so das Stadtoberhaupt, dass sich die Obere Stadt durchaus für rentable Geldanlagen eigne. Zur Nachahmung empfohlen! Bürgermeister Manfred Raum wünscht sich für die allein in der Oberen Stadt vorhandenen 80 Einzeldenkmale weitere kluge und weitsichtige Investoren. In der Raum-Stadt – nein, im Stadt-Raum – sind insgesamt 235 Bauwerke vorhanden, die eines denkmalorientierten Bewusstseins bedürfen. Dies zu erzeugen und zu pflegen sei auch Aufgabe des Vereins „1000-Jahre-Kronach“. Die Denkmalrose, die von Heinrich Schreiber entworfen wurde, konnte Dank der Unterstützung durch die Sparkasse Kulmbach-Kronach realisiert werde