Einleitung zur Grammatica Celtica (Johann Kaspar Zeuß, übers. von Wolfram Zimek)
Erstmals auf Deutsch: die lateinische Einleitung zum Hauptwerk des Kronacher Sprachforschers Johann Kaspar Zeuß, mit dem 1853 die moderne Keltologie begann. Band 2 der Kronach-Cranach-Edition.
Beschreibung
Johann Kaspar Zeuß (1806–1856), nach Lucas Cranach der „zweitgrößte“ Sohn der Stadt Kronach, überraschte die gelehrte Welt 1853 mit seiner zweibändigen „Grammatica Celtica“. Darin wies er nach, dass die keltischen Sprachen zur indogermanischen Sprachfamilie gehören. Das Werk gilt bis heute als Gründungsdokument der Keltologie als eigenständiger Wissenschaft und wird besonders in Irland hoch geachtet.
Wolfram Zimek hat in über 13 Jahren die knapp 50 Druckseiten umfassende lateinische Einleitung („Praefatio“) erstmals ins Deutsche übertragen. Darin legt Zeuß dar, wie er die Sprache aus den ältesten erhaltenen Handschriften erschloss.
Der Band enthält:
- den Text der Einleitung in Deutsch und Latein
- Kartenmaterial zur Verbreitung der keltischen Sprachen
- Stammbäume der indogermanischen Sprachen
- die Übersetzung des Inhaltsverzeichnisses der Grammatik
- Beispiele aus dem Codex Paulinus der Würzburger Glossen
Mit einem Geleitwort von Prof. Dr. Stefan Zimmer, Universität Bonn. Gefördert von der Sparkassenstiftung Kronach.
Details
| Attribute | Wert |
|---|---|
| Autor |
Johann Kaspar Zeuß |
| Übersetzer |
Wolfram Zimek |
| Herausgeber |
Verein 1000 Jahre Kronach e. V. |
| Reihe |
Kronach-Cranach-Edition, Bd. 2 |
| Erscheinungsjahr |
2011 |
| Auflage |
1. Auflage |
| ISBN |
978-3-00-034438-1 |
| Seiten |
152 |
| Einband |
kartoniert |
| Format |
22 cm |
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