Stiftungen in Deutschland

Die Zahl der Stiftungen in der Bunderepublik Deutschland ist ist im vergangenen Jahr auf einen Rekord von fast 19 000 gestiegen. Unterstützt werden vor allem soziale, bildungsorientierte und kulturelle Projekte.

Allein von 2000 bis 2009 sind, nicht zuletzt angetrieben durch eine Verbesserung der steuerlichen Rahmenbedingungen ab dem Jahr 2007, hierzulande knapp 8800 Stiftungen neu gegründet worden. Selbst die jüngste Finanz- und Schuldenkrise, die mit sehr niedrigen Zinsen dazu führt, dass Stiftungsvermögen nur noch geringe Erträge abwerfen, hat den Zuwachs nicht gestoppt.

Im Jahr 2011 kamen in Deutschland insgesamt 817 Stiftungen hinzu. Mit 80 Stiftungen je 100.000 Einwohner ist Würzburg bundesweit Stiftungsstadt Nr. eins , gefolgt von Frankfurt am Main (73) und Hamburg (69). Berlin bildet mit 22 Stiftungen das Schlusslicht unter den 50 größten deutschen Städten. Bei knapp einem Drittel der Stiftungen steht das soziale Engagement im Mittelpunkt – die Initiativen finanzieren zum Beispiel Alten- und Pflegeheime. Weitere 15 Prozent investieren ihre Vermögenserträge in Bildungs- und Erziehungsprojekte. Hagoe 15.09.2013, Quelle: iw-dienst, 38. Jahrgang, Nr. 24, 2012