Bis zum 1. Oktober erwartet der Vorstand des Vereins 1000 Jahre Kronach die Einsendungen für den „Kronach-Krimi“. „Wir machen keine bestimmten Vorgaben für die Autoren“, erklärt der Vereinsvorsitzende Manfred Raum, „es gibt so viele Möglichkeiten für die Gestaltung, sowohl in der Form wie im Inhalt, die nicht eingeschränkt werden sollen, nur der Bezug zu Kronach muß deutlich werden.“ Der Verein setzt 500 Euro als Preisgeld aus, das eine unabhängige Jury vergeben wird. Darüber hinaus will der Verein weitere Sponsoren gewinnen, denn es hat sich nicht nur großes und wachsendes Interesse an der Kronach-Krimi-Aktion gezeigt, es sind beim Vorstand auch bereits zwei Kronach-Krimis eingegangen.
Deshalb soll der Anreiz durch
weitere Preise noch verstärkt werden.„Es zeigt sich schon jetzt wie
unterschiedlich an die Aufgabe herangegangen werden kann“, betonte 2.
Vorsitzender Hans Götz bei der Vorlage der Eingänge: Eine
Kurzgeschichte und ein Krimi in Gedichtform sind schon vorhanden, sicher
gibt es auch noch richtig lange Krimiromane. Örtliche Gegebenheiten
oder bedeutende Persönlichkeiten können eine Rolle spielen, in der
Geschichte der Stadt oder in der Gegenwart kann der Krimi angesiedelt
sein. Also man kann wirklich auf den Ideenreichtum der
Kronach-Krimi-Autoren gespannt sein.Um weitere Informationen und
Anleitungen für das Krimi-Schreiben zu geben, bietet der Verein 1000
Jahre Kronach schon die zweite Krimi-Lesung an. Am Freitag, 26. März, um
19.15 Uhr liest der gebürtige Kronacher Peter Ritter im Jugendzentrum
Struwwelpeter aus seinem neuesten Kriminalroman „Seiten-Springer“, der
in Bamberg spielt. Peter Ritter steht auch für eine anschließende
Diskussion zur Verfügung. Der Eintritt kostet 4.- Euro, für Mitglieder
des Vereins gibt es eine Ermäßigung. Alle Krimi-Freunde sind herzlich
eingeladen!