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1000 Jahre Kronach plant für 2010

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In der jüngsten Vorstandssitzung des Vereins 1000 Jahre Kronach informierte Vorsitzender Manfred Raum ausführlich über das Forschungsprojekt der Fachhochschule Köln zur Einrichtung einer digitalen Cranach-Datenbank. Ziel des zweijährigen Pilotprojektes sei die Entwicklung einer internetbasierten Infrastruktur für den Austausch und die Vermittlung neuer kunsthistorischer, technologischer und naturwissenschaftlicher Forschungsergebnisse zu Cranachs Werk.

Zu Projektpartnern zählen renommierte Cranach-Experten wie Professor Dr. Dieter Koepplin, Basel, der auch schon das vereinseigene Leinwandbild „Christus und die Samariterin am Jakobsbrunnen“ beurteilt hat, oder Dr. Werner Schade, einst Mitglied in der Jury des Lucas-Cranach-Preises der Stadt Kronach. Mit dem Initiator des Datenbankprojektes, Professor Dr. Gunnar Heydenreich, sei Kontakt aufgenommen worden, berichtete der Vorsitzende weiter, denn es seien für Kronach die weiteren Ergebnisse des Pilotprojektes von besonderem Interesse im Hinblick auf ungeklärte Fragen des Frühwerkes von Lucas Cranach, speziell seiner Jugendzeit, ein Zeitraum, in den die Entstehung z.B. der Johannesfigur von der Stadtpfarrkirche oder der Friesener Fresken falle. Ganz besonderes Anliegen des Vereins sei aber die konservatorische Behandlung und Auswertung des vereinseigenen Cranach-Werkes in der Fränkischen Galerie, betonte Manfred Raum. Die Vorstandschaft war sich einig, dass insofern ein enger Kontakt zu dem Forschungs- und Informationsportal an der FH Köln gehalten werden soll. Veranstaltungsangebote für 2010 – „Kronach-Krimi“ Bereits im Januar gibt es die erste Krimi-Lesung: am 28. Januar wird in den Tiefen des Kunstraumes 35 in der Oberen Stadt Thomas Kastura unter dem Motto „Eine Leiche im Gärkeller“ vorlesen. Weitere Lesungen sollen folgen, denn die Aktion soll Auftakt sein für eine Initiative des Vereins 1000 Jahre Kronach zur Erarbeitung eines „Kronach-Krimis“. Hierfür werden Autoren bzw. Autorinnen und gute Ideen gesucht. Der Verein werde das Entstehen eines Kronach-Stadt-Krimis fördernd begleiten, war die einhellige Meinung. Ob dazu gegebenenfalls ein „Stadtschreiber“ angeworben werden sollte, wurde noch nicht abschließend entschieden. Verschiedene Reise- und Ausflugsangebote für die ersten Monate des neuen Jahres wurden festgelegt. Die Bekanntgabe und Werbung wird zu Beginn des Jahres erfolgen. Erfreut nahmen die Vorstandsmitglieder zur Kenntnis, dass ein weiterer Mitgliederzuwachs beim Verein zu verzeichnen ist, nicht selbstverständlich in der heutigen Zeit. Auch wurde der Ablauf des 2. Kronacher Stiftertages sehr positiv gesehen sowohl was das öffentliche Interesse anbelangt als auch das finanzielle Ergebnis der verschiedenen Aktivitäten für die Bürgerstiftung. Die Vorstandschaft sagt allen Helferinnen und Helfern, die das Angebot im“Wachtershaus“ ermöglichten, ein herzliches Dankeschön. Auch den enormen ehrenamtlichen Arbeitseinsatz für die Weihnachtsmarkt-Tombola würdigten die Vorstandsmitglieder ebenso wie es den Spendern von Tombola-Preisen zu danken gelte.- Kronach, 17.12.09 Manfred Raum