
Der Vorstand des Vereins 1000 Jahre Kronach befasste sich in seiner jüngsten Vorstandssitzung mit aktuellen Vorhaben und der Arbeitsplanung für das kommende Jahr. Der Verein begleitete die Organisation des 2. Kronacher Stiftertages der Bürgerstiftung intensiv mit Werbemaßnahmen. Die Mitglieder des Vereins wurden zugleich aufgerufen, bei der Durchführung der Weihnachtsmarkt-Tombola mitzuwirken, deren Erlös ebenso der Bürgerstiftung Historisches Kronach zugute kommt, wie die Aktionen zum Stiftertag. Für die Tombola wird vor allem Unterstützung für die Standbesetzung und durch Sachpreisspenden gesucht. Erfreut waren die Vorstandsmitglieder über die Finanzzusagen verschiedener Unternehmen, wodurch die Organisation wesentlich erleichtert wird.
„Lichtkunst“ für „Kronach leuchtet“ Die Ausschreibung eines Stipendiums für Lichtkunst empfiehlt die Vorstandschaft für die Durchführung des Lucas-Cranach-Preises 2010 der Stadt Kronach. Dies könne zur weitreichenden überregionalen Werbewirksamkeit des Kronach-leuchtet-Events beitragen. Für die Durchführung eines solchen Stipendiums beschloss die Vorstandschaft eine Förderung von 1000 Euro. Wie Vorsitzender Manfred Raum ausführte, seien auch bei der Ausschreibung eines Stipendiums beim vorletzten Lucas-Cranach-Preis der Stadt Kronach hervorragende Ergebnisse erzielt und durch das Zusammenwirken von Sponsoren ermöglicht worden. Das Kunstvideo „Return to Veste Rosenberg“ und der gleichnamige Kunstbildband seien in zahlreichen Galerien und Ausstellungen in verschiedenen Großstädten präsent gewesen. Durch das Schaffen eines/r Lichtkunst-Künstler/in vor Ort sei für Kronach-leuchtet ein zusätzlicher Impuls zu gewinnen. Leben in der Oberen Stadt Ein Schwerpunkt der Aussagen des Stiftertages 2009 der Bürgerstiftung gelte den noch wünschenswerten Verbesserungen in der oberen Stadt. Hier schlummere noch immer viel historisches Kapital, das Zug um Zug ins Bewußtsein gerückt und damit zugleich auch für den Tourismus stärker genutzt werden soll. Das Stadtbild einer historischen Stadt wie Kronach müsse vorbildlich gepflegt werden. Durch historisch stimmige Fassadengestaltung werde ein ansprechender Gesamteindruck geschaffen. An verschiedenen Stellen sei dafür noch Nachholbedarf. Beim Stiftertag werde auf diese Problematik durch die Gegenüberstellung von Hausfassaden aus verschiedenen Jahrzehnten aufmerksam gemacht. Der „Wachtershaus“-Komplex sei dafür exemplarisch bestens geeignet. Für dieses Haus müsse auch eine günstige Nutzung gefunden werden. Dem Eigentümer gelte Dank für die Überlassung der Räumlichkeiten zum Stiftertag. Lesung „Eine Leiche im Gärkeller“ Auf Vorschlag von Stadtvogt Hans Götz beschloss die Vorstandschaft zur weiteren Belebung der Oberen Stadt in verschiedenen Räumlichkeiten Kleinkunst und besondere Veranstaltungen anzubieten. Als erste wurde vom Vorstand eine Lesung in den Kellern des „Kunstraum 35“ in der Amtsgerichtsstraße, Haus Rubel, genehmigt, die am Donnerstag, 28. Januar stattfinden soll. Dafür vorgesehen ist der Bamberger Kriminalbuchautor Thomas Kastura mit einer Lesung aus „Eine Leiche im Gärkeller“. Viel Interesse für die Vereinsarbeit – Reisen und Rätsel Zufrieden zeigte sich die Vorstandschaft mit der Mitgliederentwicklung und der Finanzsituation. Laufend seien in den letzten Monaten neue Mitglieder zum Verein gekommen. Die Rückflüsse aus den in früheren Jahren aufgelegten Büchern und Zeitschriften ergeben zusätzliche Einnahmen, die der weiteren Vereinsarbeit zugute kommen werden. Geplant sei die Herausgabe des nächsten Zeitschriftenheftes sowie das Angebot verschiedener Ausflugsreisen. Dabei könnten weitere aktive Mitglieder gerne das Arbeitsteam der Vorstandschaft verstärken. Vor allem fänden auch die Suchbild-Rätsel des Vereins großen Zuspruch. Durch sie solle der Blick für die Besonderheiten der Stadt geschärft werden. Den Kronacher Tageszeitungen gelte der Dank dafür, dass sie diese Rätselaufgaben jeweils abdruckten. Kronach, den 16.11.09
für den Verein 1000 Jahre Kronach e.V. : Manfred Raum, Vors.
