Erkundungsfahrt zur Festung Königsstein

Der Verein „1000-Jahre-Kronach“ lädt ein

Die Vorstandschaft des Vereins 1000 Jahre Kronach bietet eine Erkundungsfahrt zur Festung Königsstein (www.festung-koenigstein.de) und die umgebenden Orte Pirna und Pillnitz sowie Dresden an. Geplant ist die Tagesfahrt am Samstag, 11. Oktober. Interessenten wollen sich mit dem Vereinsvorsitzenden Manfred Raum (Tel. 20409) in Verbindung setzen. Nach Feststellung der Teilnehmerzahl wird ein attraktiver Reisepreis kalkuliert, für eine professionelle Reiseleitung ist gesorgt.

Der Königsstein ist eine der am besten ausgestatteten Festungsanlagen in imposanter Berglage. Kronach kann dort viel lernen für die weitere Ausgestaltung der Festung Rosenberg. Der Vorstand des Vereins beschloss auch wieder verschiedene Förderungen. Einmal sollen Anschaffungen von Kermamikgefäßen und historischer Bekleidung für die museumspädagogischen Führungen an der Heunischenburg erfolgen. Zum anderen wird der Arbeitskreis Bürgerstiftung mit einem Handgeld zur Vorbereitung der kommenden Werbeauftritte bei der Rosenmesse und beim Weihnachtsmarkt ausgestattet.

Zufrieden zeigte sich die Vorstandschaft mit dem neuen Heft der Vereinszeitschrift, mit dem nun auch eine umfangreiche Werbekampagne einsetzt. Um für die zukünftigen Nutzungen der Festung Rosenberg weitere Denkanstössezu geben, soll der Arbeitskreis Festung aktiv werden und Vorschläge für die Ausgestaltung des Deutschen Festungsmuseums Festung Rosenberg erarbeiten.Vorsitzender Manfred Raum schlug einen Sonderdruck des Ausführungen von Hans Pfreundner zum Cranach-Bild „Christus und die Samariterin am Jakobsbrunnen“ aus dem Historischen Stadtlesebuch des Vereins vor. Das Cranach-Werk wurde durch den Verein 1000-Jahre-Kronach erworben und der Fränkischen Galerie als Leihgabe zur Verfügung gestellt. Mit dem Sonderdruck könnte eine gute Werbung für Kronach und die Galerie erfolgen. Des weiteren befasste sich das Gremium mit dem Vorschlag der Errichtung einer Festungsbauhütte, um dort die geplanten Darstellungen der Steinmetze und Bildhauer sowie sonstiger auf einer Festungsbaustelle angefallenen Arbeiten und die Werkzeuge und Materialien dazu präsentieren zu können. Dadurch könnte ein sicher publikumswirksamer Bereich geschaffen werden. Auch die Herausgabe eines Bildbandes über die Friesener Fresken wurde diskutiert, wobei die Frage nach neuesten kunsthistorischen Erkenntnissen eine Rollespielen dürfte. Eine Serie hervorragender Fotografien steht jedenfalls zur Verfügung. Ob dafür eine Studienarbeit oder ein Stipendium ausgeschrieben werden sollte, wurde noch nicht endgültig entschieden. Schatzmeister Michael Kaim konnte einen guten Kassenstand nachweisen, die Spenden für den Aufzug werden weiterhin vom Verein treuhänderischverwaltet. Manfred Raum bat um weitere aktive Mitwirkung möglichst vieler Mitbürgerinnen und Mitbürger, an zu behandelnden Themen mangele es nicht.