Gesamtgröße des Grundstü-ckes circa 12 Hektar. Das Erdzeichen hat eine Größe von 270 x 170 Meter, eine Furchentiefe von 3.40 Meter. Der Böschungswinkel der Furchen beträgt 40 Grad.

„Fliegen ist die älteste Sehnsucht des Künstlers.“

Dies gelte, wie Laudator Wolfgang Schneider erklärte, ganz besonders für den Künstler Wilhelm Holderied. Er folge „seinem unstillbarem und ungestillten Jugendtraum vom Fliegen, verlässt die Enge des Hinterhofs, hebt ab und entdeckt auf seiner Reise zu magnetischen Ufern, zwischen schwebenden Wolken und fester Erde neue, überraschende Ideenräume. Auf diese Reise nimmt er den Betrachter mit, lässt ihn teilnehmen an der Entstehung, Entwicklung und Verwirklichung der Ideen…“. So eine andere Beschreibung in einem Text von Rainer Schubert.

Gesamtgröße des Grundstü-ckes circa 12 Hektar. Das Erdzeichen hat eine Größe von 270 x 170 Meter, eine Furchentiefe von 3.40 Meter. Der Böschungswinkel der Furchen beträgt 40 Grad.

Seine Ideenräume füllt Holderied dann mit Symbolen und Zeichen, die ihn immer wieder zurückführen auf die archaische Form der Linie. Wunderbar umgesetzt hat er dies in seinem Werk „Erdzeichen“ am Münchner Flughafen. Die Betrachter müssen sich allerdings auf die Reise begeben, so zu sagen abheben, um dieses Werk erfahren zu können. Hier in Kronach bietet der Fürstenbau der Festung Rosenberg dem Künstler eine phantastische Plattform für seine Werkschau, die über zwei Stockwerke hinweg einen Überblick verschafft über sein künstlerischen Schaffen seit 1968.

Wilhelm Holderied zeigte bereits 1981 als junger Künstler seine Ideen in Kronach und war im Grunde genommen mit ein Geburtshelfer des Kunstvereins Kronach. Nun kehrte er als international anerkannter Künstler zurück und lässt uns teilhaben an der Entwicklung seiner Werke. Die Ausstellung dauert bis 18.05.2008