Beim Arbeitskreis und beim Stifterrat der Bürgerstiftung Historisches Kronach löste die Übergabe eines  Ölbildes mit einer Stadtansicht, das Frau Helga Wunder gespendet hatte, große Begeisterung aus. Im Bild (v.r.) Bildhauer Heinrich Schreiber, Gudrun Seydel, der das Gemälde von Frau Helga Wunder übergeben wurde, Veronika Raum und Stiftungsratsvorsitzender Manfred Raum.

Schenkung an die Bürgerstiftung

Wenn viele zusammenhelfen, dann entsteht ein leistungsfähiges Zentrum zur Pflege und Erhaltung des historischen Erbes der Stadt Kronach. Das ist in einem Satz kurzgefaßt die Zielsetzung der Bürgerstiftung Historisches Kronach.Durch die Informationen im neuen Zeitschriftenheft des Vereins 1000 Jahre Kronach werden immer mehr Mitbürgerinnen und Mitbürger aufmerksam gemacht auf ihre Mitwirkungsmöglichkeiten zugunsten der Bürgerstiftung. Die Bürgerstiftung sammelt Geldspenden um ihren Kapitalstock auszubauen, aus dessen Ertrag Leistungen im Sinne des Stiftungszweckes erfolgen. Mit wachsendem Kapital wird dies immer effektiver möglich werden. Das ist das eine. Es gibt aber natürlich auch weitere Fördermöglichkeiten:

Und zwar Sachspenden, sei es für Verkaufsaktionen, wie zum Altstadtfest, oder für die Weihnachtsmarkttombola, – oder zur Sammlung und Aufbewahrung wertvoller Objekte. Während die Stiftung selbst vor kurzem ein Ölgemälde mit einer historischen Ansicht des Bamberger Tores erwerben konnte, wurde ihr jetzt eine Schenkung gemacht: eine Ansicht des Rosenturmes und Stadtgrabeneinganges vom Marienplatz her, als es noch ein Wachhäuschen an der ehemaligen Stadtwaage gab, noch keine Treppe zur Annakapelle hoch (auch noch keine Poppenruh´), sondern stattdessen gärtnerische Anlagen. Das Bild hat Frau Helga Wunder jetzt der Bürgerstiftung übergeben. Bei einem Treffen des Arbeitskreises Bürgerstiftung überbrachte Frau Gudrun Seydel die Gabe, die große Freude auslöste.

Beim Arbeitskreis und beim Stifterrat der Bürgerstiftung Historisches Kronach löste die Übergabe eines Ölbildes mit einer Stadtansicht, das Frau Helga Wunder gespendet hatte, große Begeisterung aus. Im Bild (v.r.) Bildhauer Heinrich Schreiber, Gudrun Seydel, der das Gemälde von Frau Helga Wunder übergeben wurde, Veronika Raum und Stiftungsratsvorsitzender Manfred Raum.
Immer wieder kommen so zum Sammlungsbestand der Bürgerstiftung erhaltenswerte Objekte, und dafür möchten die Mitglieder des Stiftungsrates allen Spendern ganz herzlich danken, in diesem Falle richtet sich der Dank an Frau Wunder. Ihr Beispiel zieht vielleicht weitere Stiftungen oder Schenkungen nach sich. Und natürlich ist bei der Bürgerstiftung das Stiften von Zeit erwünscht. Im Arbeitskreis treffen sich ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger und planen und organisieren Projekte, um durch deren Erlöse das Kapital der Bürgerstiftung zu vermehren. Und diese für die Stiftung gestiftete Zeit kann auch viel Freude machen!