Ratsherrenzug in Nöten

Der Ratsherrenzug nach Nordhalben war das wichtigste Thema des Treffens der Kronacher Historischen in der Oberen Stadt. Die Leiterin des Kultur- und Tourismusbüros Kronach Dr. Kerstin Löw gab den anwesenden Gruppen einen kurzen Überblick zum Sachstand. Ihr Anliegen galt einer respektiablen Teilnahme von Kronacher Seite, da in diesem Jahr tatsächlich „viel adelig Herrschaft“ beim Nordhalbener Nortwaldspektakulum anwesend sein soll.

Dies bestätigte auch Norbert Neugebauer, der von einem „wahrlich fürstlichen Zug“ von Lobenstein nach Nordhalben zu berichten wusste. Der Friede von Nordhalben anno 1635 könne in diesem Jahr in Anwesenheit von Vertretern des reußischen Adelsgeschlecht nachgestellt werden. Seine Durchlaucht Prinz Harry XXV hätte seine Teilnahme bereits zugesagt. Problematisch erweise sich noch die Beteiligung aus Kronach, da es bei den historischen Gruppen der Amtshauptmannschaft viele Terminüberschneidungen gibt.

Stadtvogt Hans Götz appellierte deshalb eindringlich an die anwesenden Gruppenvertreter, diese Chance der Außendarstellung, die sich aus touristischer Sicht durch die Zusammenarbeit mit Ostthüringen ergeben würde, nicht außer Acht zu lassen. Es gelte auch, die Bemühungen der Norhalbener Historischen im Aufbau ihres Spektakulums kräftig zu unterstützen. Beistand fand Stadtvogt Hans Götz von Seiten der „Höflesse Fronleut“, die sich, wie vor zwei Jahren auch dieses Jahr wieder beteiligen wollen. Auch sagten sie dem Fuhrkutscher Hans Spindler die „weniger kostspielige“ Versorgung seiner Pferde zu, er selbst solle sich, so Roland Wich, seine flüssige Verpflegung aber von den Kronacher Brauern besorgen. Kerstin Löw beschloss die Sitzung in der Hoffnung, dass sie bis 19. Juli 2014 noch etliche Zusagen erhalten würde.

Hans Götz, 07.02.14