Der „Kroniche Weihnochtshous“

Ein Hase zu Weihnachten?

Warum nicht! Natürlich geht das nur in Kronach. Denn die Kronacher zieren sich ja mit dem Titel. Wie wir wissen, ist das historisch bedingt. Und warum soll dann das Kronacher Wappentier nicht auch für Weihnachtsgebäck Verwendung finden? Haben doch die Kronacher ihre Kroniche Housnküh, auch wenn sie von außerhalb damit gefoppt werden, doch inzwischen ins Herz geschlossen. Sonst würden sie sie ja nicht ganzjährig auf der Stadtmauer laufen lassen. Und so wurde auch ein laufender Hase mit aufgestellten Ohren als „Weihnachtsmodel“ ausgewählt. Damit er nicht mit dem Osterhasen verwechselt werden kann, wurden seine „Löffel“ in eine rote, süße Masse getaucht. Die gibt dem Weihnachtshasen seine besondere weihnachtliche Geschmackskomponente, deren Zusammensetzung nur dem Bäcker Steffen Müller vom Cafe Nicole in der Amtsgerichtsstr. 1 bekannt ist. Vielleicht ein Geschmack mit Suchtfaktor?

 „Kroniche Hounsküh“ als Weihnachtsgebäck

Den Kronacher Kindern bereitet Bäckermeister Steffen Müller zum 1. Adventswochenende eine besondere Überraschung. Am Samstag erhalten alle Kinder, die in die Obere Stadt ins Cafe Nicole kommen, einen Kroniche Weihnochtshousn zum Probieren umsonst. Stadtvogt Hans Götz und Viertelmeister Jürgen Ditsche konnten sich bereits vorab vom besonderen Geschmack der roten Löffel des Kroniche Weihnachtshousn überzeugen. Man kann es ihren Gesichtern wahrlich ablesen, dass hier dem Bäckermeister Steffen Müller ein besonderes und wohl einzigartiges Weihnachtsgebäck gelungen ist.

Stadtvogt und Viertelmeister stellten sich gerne als „Versuchshousn“ für den ersten Geschmackstest zur Verfügung. Ihr Gesichtsausdruck spricht Bände!