
Michael Kestel, Vorsitzender des Mühlenvereins Rodachtal e.V., berichtet in der Zeitschrift des“ Vereins 1000 Jahre Kronach eV.“ aus der guten alten Zeit der Frankenwaldmühlen. Hier einige Auszüge:
Im ausgehenden Mittelalter waren die bischöflichen Wälder im Frankenwald durch Übernutzung stark mitgenommen. Ursache war u.a. zu große Holzfällungen und fehlende Nachpflanzung. …
Zur Wiederaufforstung der Wälder wurden nun neue Finanzquellen gesucht. Deshalb wurden im Jahre 1605 zur Zeit des Bischof Johann Philipp von Gebsattel sämtliche Schneidmühlen-Inhaber der Hauptmannschaft Kronach von der bischöflichen Kammer in Bamberg, die die Abgaben der Untertanen vereinnahmte, zur Abgabe von „Zinsbrettern“ aufgefordert. …
Die Sägemühlenbesitzer lehnten diese Forderung von Anfang an strikt ab …
Hat sich die bischöfliche Kammer durchsetzen können? Oder waren es die sturen Sägewerksbesitzer, die eine nachhaltige Entwicklung des Waldes verhinderten?
Sie können das alles im Heft Nr. 46/2013 nachlesen (link zum Inhaltsverzeichnis). Viel Spaß!


