Das Kronacher Stadtspektakel ist vorbei. Das Wetter hat es – im Rückblick – doch noch mit uns gut gemeint. Den

Jetzt soll aber all denen gedankt werden, die sich in so hervorragender Weise am Gelingen dieses Festes beteiligt haben. Vielen herzlichen Dank. Unsere Frau Dr. ist wahrlich wie eine “Löwin“ über das Fest geschritten und hat all die kurzfristig aufgetretenen Störungen „weggebrüllt“ (Bitte nicht missverstehen. Ich wollte nur im Bild bleiben). Die intensiven Vorbereitungen mit ihrem Team sind belohnt worden. Vielen Dank.
Die Bewirtschafter waren gut vorbereitet und hätten sicherlich noch mehr Besucher mit ihrem kuli-narischen Angebot versorgen können. Das sich trotz des wechselhaften Wetters immer wieder die Menschen am Marktplatz niederließen, ist auch, den in diesem Jahr zahlreicheren Darbietungen vor und auf der Bühne zu verdanken. Insbesondere die Gruppe aus Biberbach/Augsburg hat mit ihren Tänzen für Unterhaltung gesorgt. Drachenmond absolvierten neben ihren gebuchten Auftritten noch viele kleine Gastspiele bei den verschiedenen Lagergruppen. Das erzeugte die einmalige Atmosphäre. Vielen Dank. Unsere heimischen historischen Gruppen waren sehr gut aufgestellt und brachten sich mit ihren Programmpunkten ganz hervorragend in den Ablauf des Festes ein. Hier an dieser Stelle sei auch den Gastgruppen gedankt, die aus Freundschaft diese Fest besuchen und durch ihre Anwesenheit und ihre Beteiligung zum Gelingen des Festes wesentlich beitragen. Neu war in diesem Jahr der Stand der Jäger. Sie trafen in ihrer Darstellung und Auftretensweise genau den „Nagel auf den Kopf“. Soll heißen, dass sie sowohl von ihrer Gewandung als auch ihrer Mitwirkung den Geist des Kronacher Stadtspektakels umgesetzt haben: Bürger leben ihre Geschichte. Einfach phantastisch. Vielen herzlichen Dank.
Die Viertelmeister erledigten ihren Dienst mit aufopferungsvoller Routine. Insbesondere an der Markteröffnung prüften sie mit großer Geduld die köstlichen Angebote der Markstände. Ihren Lauf am Sonntag meisterten sie mit hollywoodreifer Spannung. Dem umsichtigen Bräu sei hier ein besonderes Lob ausgesprochen, der es auf schwieriger Strecke verstand, den Ehrgeiz der Bräuknechte und der Viertelmeister zu zügeln. Sein Stand und sein Schmäuß bildete für uns immer einen Ruhepol. Vielen Dank.

Wir durften in diesem Jahr zwei Oberbürgermeister „verschleißen“. Sie haben ihre Sache hervorragend gemacht und dürfen, wenn es der 1. Bürgermeister erlaubt, auch in den kommenden Jahren diesen historischen Dienst versehen. Wir freuen uns jedenfalls darauf. Die Pottu-Gruppe hat am Samstag selbst kein Theater gespielt sondern mit ihren „theatralischen Stadtführungen“ historische Szenen in die Führungen eingebaut und so die Geschichte auf den verschiedenen Plätzen lebendig gemacht. Den neuen Schauspielern sei für ihren kurzfristigen Einsatz herzlich gedankt.
Von den Kindern wurde der Reiterstand an der Kirche und der Houskuhstand in der Amtsgerichtsstraße sehr gut angenommen. Auch am Seifenstand und bei einer Lederey war die Eigeninitiative gefragt. Der Klöppler am Alten Rathaus war eine Überraschung. Nicht zu vergessen: unser Hans Spindler. Er stellte mit seiner „Fuhrhalterey“ wieder einen „eyecatcher“ dar. Die Wallenfelser Schneiderin, Frau Körner-Schlee, konnte hoffentlich einige Kunden gewinnen, die dann in zwei Jahren mit ihren neuen Gewändern bei uns auf dem Fest erscheinen werden.
Die Nordhalbener sind mit ihren Zug leider in den Regen geraten. Aber das hat sich nicht auf die Qualität ihrer Darbietung ausgewirkt. In Zusammenarbeit mit Hans Spindler ist hier ein Stück Geschichte authentisch präsentiert worden. Wer dies miterleben durfte, und das waren leider zu wenige, hat einen Höhepunkt des Historischen Stadtspektakels versäumt. Die Nordhalbener sind mit dem hervorragend organisierten und köstlichen Festmahl auf dem Melchior-Otto-Platz entschädigt worden. Der Bürgerwehr sei dafür herzlich gedankt.

Sicherlich ist hier das eine oder andere nicht erwähnt worden. Einige Gruppen erfuhren bereits in der Vorberichterstattung eine hervorragende Darstellung. Für diese mediale Unterstützung gilt den regionalen Zeitungen und Radiosendern unser besonderer Dank. Weitere Bilder und Berichte können unter folgenden Links betrachtet werden:
21.06.2011, Text Hans Götz, Fotos: Rainer Glissnik