Stadtkrimi und Schmäuß…

Am Donnerstag, dem 28.01.10 findet um 19.00 Uhr im Kunstraum 35 in der Amtsgerichtsstraße 35 (Rubel-Haus) die Autorenlesung mit Thomas Kastura statt. Die Lesung soll der Auftakt sein für einen Kronacher Stadt-Krimi, den Besucher und alle Interessierten in dann Angriff nehmen sollen. Orte und Personen bietet der Kronacher Stadtraum genügend, um ein spannendes Werk zu Papier zu bringen. Lesen Sie hier die (vielleicht) ersten Zeilen des Kronach-Krimis exklusiv….

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Hier der Vorschlag von Hans Götz, 2.Vorsitzender des Vereins, wie der Stadtkrimi eventuell beginnen könnte:Als Kommissar-Anwärterin Cecile Gota über die ausgetretenen Sandsteinstufen des Kellers in die Schankstube der Gastwirtschaft „Scharfes Eck“ eintrat, war ihr der Schrecken noch ins Gesicht geschrieben. Warum hat man ihr, dem Neuling, gerade diesen Fall übertragen? Warum hat sich der ihr zur Betreuung zugeteilte Kommissar Georg Kraushaar nicht selbst um diesen Fall gekümmert? Wollte man sie schon mit dem ersten Fall frustrieren? Lag es daran, dass auf ihrem Rücken die jahrhundertealte Abneigung der Kronacher gegenüber den Coburgern ausgetragen werden sollte? Diese Gedanken schossen ihr, der gebürtigen Coburgerin, durch den Kopf, als sie die Schankstube betrat, in der die Gruppe versammelt war, die kurz vorher durch eben jenen Keller geführt worden war. Nun der Keller und das was man dort fand, war wirklich kein „Ort des Genusses“ mehr. Unter diesem Motto fand nämlich der diesjährige Tag des offenen Denkmals statt, zu dem der rührige städtische Beamte Klaus Wecklein eine Kellerführung angeboten hatte, die auf große Resonanz gestoßen war. Jetzt saßen die Teilnehmer in der guten Stube der Kronacher, in der sich der Überlieferung nach auch Lucas-Cranach d. Ä., aufgehalten haben soll und warteten auf die Fragen der Kommissars-Anwärterin. ….. Wie könnte der Kronach-Krimi weitergehen? Machen Sie uns Vorschläge! Werden Sie Kronacher Krimi-(Teil-)Autor! Der Krimi-Anfang wird nach der Lesung im Gasthaus „Scharfes Eck“ zur Fortsetzung ausgelegt. Jeder Besucher des Gasthauses kann an der Fortschreibung des Krimis mitwirken. Der Wirt Markus Steller wird auf Nachfrage gerne den aktuellen Stand des Krimis mitteilen und alles was ein Autor braucht (Stift, Papier und ein Schmäuß) zur Verfügung stellen. Bleibt nur noch die Frage des Honorars zu klären? Der Autor wird, soweit er es wünscht, natürlich im Quellenverzeichnis aufgeführt. Und natürlich gibt es auf alle im Zusammenhang mit dem kriminalliterarischen Ergebnis getrunkene Schmäuß, mindestens 5% Rabatt. Genussvoller kann man sein Geld bei keiner Bank anlegen! Hg/26.01.10

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